Alimentation et hypertension pulmonaire: aliments et conseils

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Brigitte Reinhart
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Dre sc. nat. Brigitte Reinhart
Lungenhochdruck, auch als pulmonale Hypertonie (PH) bekannt, ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, bei denen der Blutdruck in den Lungenarterien erhöht ist. Die Folge sind Symptome wie Atemnot bei Anstrengung, Müdigkeit und Erschöpfung. Neben der medizinischen Behandlung gibt es einige Hilfestellungen, die PH-Betroffenen das Leben erleichtern können. Auch die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über eine gesunde Ernährung und erhalten praktische Tipps.
Bild: Gesundes Essen

Was ist Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie)?

Lungenhochdruck, auch als pulmonale Hypertonie (PH) bezeichnet, umfasst verschiedene Erkrankungen, bei denen der Blutdruck im Lungenkreislauf erhöht ist. Dies kann durch unterschiedliche Ursachen entstehen, unter anderem Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen oder chronische Lungenembolien. Eine spezielle Form der PH ist die chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH), die durch nicht vollständig aufgelöste oder vernarbte Blutgerinnsel in den Lungenarterien verursacht wird. Eine weitere, seltene Form der PH ist die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH), bei der die Lungenarterien verengt sind, was den Blutfluss erschwert und die Belastung für das Herz erhöht. Unbehandelt kann die Krankheit das Herz langfristig überlasten und zu einer Herzschwäche (Rechtsherzinsuffizienz) führen.

Lungenhochdruck verursacht oft Atemnot, insbesondere bei körperlicher Anstrengung, sowie Müdigkeit und Erschöpfung. Die Symptome der pulmonalen Hypertonie (PH) sind unspezifisch. Das bedeutet, dass sie auch auf andere Krankheiten hindeuten können. Deshalb kann es vorkommen, dass bis zur Bestätigung der Diagnose mehr als zwei Jahre vergehen.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter Was ist pulmonale Hypertonie?

Die Rolle der Ernährung bei Lungenhochdruck

Es gibt keine spezielle Diät für Menschen mit pulmonaler Hypertonie (PH). Dennoch ist die Ernährung ein wichtiger Aspekt im Alltag mit der Erkrankung – vor allem mit Blick auf das Körpergewicht. Ziel ist ein gesundes Körpergewicht, denn jedes Kilo mehr kann den Alltag zusätzlich erschweren.

Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, Ihr Idealgewicht zu erreichen und zu halten – und sich im eigenen Körper wohlzufühlen. So gehen Sie im wahrsten Sinne des Wortes leichter durchs Leben. Aber was bedeutet “ausgewogene Ernährung”? Welche Lebensmittel dürfen und sollen auf den Teller und welche sollten Sie meiden?

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr darüber und erhalten praktische Tipps. Vielleicht probieren Sie ja das eine oder andere aus. Seien Sie stolz auf jede Mahlzeit, die Sie zubereitet haben.

Healthy food in shopping bag

Gut zu wissen: Diese Lebensmittel gelten allgemein als gesund

Auch wenn es keine spezielle Ernährung gibt, die direkt für Menschen mit Lungenhochdruck empfohlen wird, gibt es Lebensmittel, die als gesund gelten – besonders mit Blick auf das Herz, die Gefässe und das allgemeine Wohlbefinden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige dieser Lebensmittel und ihre häufig genannten Eigenschaften vor.

Empfohlene Lebensmittel bei pulmonaler Hypertonie (PH)

Omega-3-Fettsäuren aus fettigem Fisch wie Lachs, Makrele und Hering können entzündungshemmend wirken, die Elastizität der Blutgefässe unterstützen und sich günstig auf die Gefässfunktion auswirken. Studien deuten zudem darauf hin, dass sie zur Blutdruckregulation beitragen können.

Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren:

  • Fettfische: Lachs, Makrele, Hering
  • Pflanzliche Quellen: Leinsamen, Walnüsse
  • Hochwertige Öle: Leinöl, Hanfsamenöl

Kalium ist – ebenso wie Natrium – ein lebenswichtiger Mineralstoff, der unter anderem den Flüssigkeitshaushalt im Körper mitreguliert. Kalium ist – ebenso wie Natrium – ein lebenswichtiger Mineralstoff, der unter anderem dazu beiträgt, den Flüssigkeitshaushalt im Körper im Gleichgewicht zu halten. Eine kaliumreiche Ernährung kann die Natriumausscheidung über die Nieren unterstützen und so helfen, einer übermässigen Flüssigkeitseinlagerung entgegenzuwirken.

Kaliumreiche Lebensmittel:

  • Bananen
  • Avocados
  • Kartoffeln
  • Karotten
  • Es gibt noch weitere.

Gemüse und Früchte gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung. Sie liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsfasern und sekundäre Pflanzenstoffe – also natürliche Inhaltsstoffe, denen viele positive Wirkungen zugeschrieben werden.

Die Schweizer Ernährungspyramide empfiehlt deshalb: Täglich fünf Portionen Gemüse und Früchte – idealerweise in verschiedenen Farben, möglichst frisch und saisonal.

Ob als Rohkost, gekocht, als Suppe oder in Form eines ungesüssten Smoothies: Je vielfältiger die Zubereitung, desto besser. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll.

 

Ballaststoffe verbessern die Darmgesundheit und können entzündliche Prozesse im Körper reduzieren. Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft zudem, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Empfohlene Lebensmittel:

  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Quinoa, brauner Reis
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Bohnen
  • Nüsse & Samen: Enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe
  • Es gibt noch weitere.

Eine ballaststoffreiche Ernährung sättigt gut und ist ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Lebensmittel, die Sie bei Lungenhochdruck meiden sollten

Ein bewusster Umgang mit bestimmten Lebens- und Genussmitteln ist für alle Menschen sinnvoll – bei pulmonaler Hypertonie kann es jedoch besonders wichtig sein, auf salzreiche, stark zuckerhaltige oder stimulierende Substanzen wie Koffein, Alkohol und Nikotin möglichst zu verzichten.

Salzreiche Lebensmittel

Ein hoher Salzkonsum kann den Blutdruck erhöhen und Wassereinlagerungen begünstigen.

Vermeiden Sie deshalb:

  • Fertiggerichte, Chips und Wurstwaren. Sie enthalten oft grosse Mengen an Salz.
  • Gesalzene Snacks wie Nüsse und Cracker. Sie können verstecktes Natrium enthalten.
  • Fast Food und Fertigsuppen. Sie enthalten meist hohe Mengen an Natrium.
  • Stark gesalzene Käse- und Brotprodukte. Sie können den Salzgehalt in der Ernährung unbemerkt steigern.

Tipp: Verwenden Sie frische Kräuter und Gewürze als salzarme Alternativen, um den Geschmack von Speisen zu verbessern.

Stark zuckerhaltige Lebensmittel

Ein hoher Zuckerkonsum kann entzündliche Prozesse im Körper fördern, den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht bringen und sich langfristig negativ auf die Gefässgesundheit auswirken. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, folgende Lebensmittel zu reduzieren:

  • Süssigkeiten und zuckerhaltige Getränke. Sie lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und begünstigen Schwankungen.
  • Weissmehlprodukte wie Toastbrot oder helle Brötchen. Sie enthalten wenig Ballaststoffe und führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels.
  • Verarbeitete Lebensmittel mit verstecktem Zucker, wie Ketchup, Joghurt oder Müsliriegel.

Tipp: Ersetzen Sie Industriezucker durch natürliche Alternativen wie Obst oder ungesüsste Produkte.

Koffein und Alkohol

Koffein kann den Blutdruck kurzfristig erhöhen und die Herzfrequenz steigern. Bei Menschen mit pulmonaler Hypertonie kann dies eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System darstellen – insbesondere bei höheren Mengen oder individueller Empfindlichkeit.

Alkohol wirkt zunächst gefässerweiternd, doch nach dem Abbau kann der Blutdruck wieder ansteigen. Zudem kann Alkohol die Flüssigkeitsregulation im Körper stören, was Wassereinlagerungen begünstigen und das Herz zusätzlich belasten kann.

Vermeiden Sie:

  • Starken Kaffee und Energy-Drinks
  • Hochprozentigen Alkohol und übermässigen Alkoholkonsum

Tipp: Wenn Sie nicht auf Kaffee verzichten möchten, kann entkoffeinierter Kaffee oder Kräutertee eine gute Alternative sein.

Nikotin und Rauchen

Rauchen zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz- und Lungenerkrankungen und wirkt sich auf vielfältige Weise negativ auf die Lunge aus. Nikotin verengt die Blutgefässe und erhöht den Blutdruck. Darüber hinaus fördern die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe chronische Entzündungen in den Atemwegen und Gefässen. Die Folge: eine eingeschränkte Sauerstoffaufnahme und eine zusätzliche Belastung des Herz-Kreislauf-Systems. Zudem fördert Nikotin entzündliche Reaktionen im Körper, die langfristig zu Gefässveränderungen und weiteren Beeinträchtigungen der Lungenfunktion führen können. Rauchen kann die Atemnot verstärken und die allgemeine Leistungsfähigkeit verringern.

Für Menschen mit pulmonaler Hypertonie ist Rauchen besonders ungünstig, da es die Belastung von Herz und Lunge zusätzlich erhöht.

Ein Rauchstopp lohnt sich daher zu jeder Zeit - für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.

Unter Risikofaktor Rauchen finden Sie weitere Informationen.

Mediterrane Ernährung und ihre Vorteile 

Bikld: Mediterrane Spezialitäten

Die mediterrane Ernährung gilt als besonders gesundheitsförderlich für Herz und Lunge. Sie zeichnet sich durch viel frisches Gemüse, gesunde Fette (Olivenöl, Fisch) und eine moderate Eiweisszufuhr aus. Diese Ernährungsweise kann Entzündungen reduzieren und die allgemeine Herzgesundheit verbessern.

Typische Bestandteile der mediterranen Ernährung:

  • Viel frisches Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte statt weissem Mehl
  • Gesunde Fette aus Nüssen, Samen und Fisch
  • Mässiger Konsum von Milchprodukten
  • Begrenzter Fleischkonsum, Fokus auf pflanzliche Eiweisse

Praktische Tipps für Menschen mit Lungenhochdruck

Achten Sie auf eine kontrollierte Flüssigkeitszufuhr

Das Vermeiden von Wasseransammlungen im Körper ist für Menschen mit pulmonaler Hypertonie besonders wichtig. Deshalb müssen Sie Ihre tägliche Trinkmenge im Blick behalten und auf Anzeichen wie geschwollene Knöchel oder zunehmende Atemnot achten. Dies kann darauf hindeuten, dass Ihr Körper Flüssigkeiten nicht mehr ausreichend ausscheidet – ein mögliches Zeichen für eine stärkere Belastung von Herz oder Nieren. 

Tipp: Kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie Anzeichen bei sich feststellen oder unsicher sind.

Kontrollieren Sie regelmässig Ihr Gewicht

Eine rasche Gewichtszunahme kann ein Hinweis auf eine Wasseransammlung im Gewebe sein. Eine Gewichtszunahme von mehr als 2 kg in 1 bis 3 Tagen müssen Sie sofort Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin melden. 

Tipp: Wiegen Sie sich möglichst täglich zur gleichen Zeit – idealerweise morgens nach dem Aufstehen – und notieren Sie Ihr Gewicht.

Würzen Sie Ihr Essen mit frischen Kräutern

Vermeiden Sie Salz und entdecken Sie frische Kräuter zum Würzen Ihrer Speisen. Vielleicht finden Sie so ganz neue Freude am Zubereiten und Geniessen Ihrer Mahlzeiten.

 

Bleiben Sie informiert

Die Ernährung ist ein wichtiger Teil im Alltag mit pulmonaler Hypertonie – genauso wie Bewegung, Achtsamkeit und die ärztliche Begleitung. Wenn Sie mehr über das Leben mit PH erfahren möchten, lesen Sie weitere Beiträge auf unserer Website.

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Dre sc. nat. Brigitte Reinhart
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Medical Services Manager, MSD Suisse

Brigitte Reinhart dispose d’une formation en biologie moléculaire et en technologue génétique. Très expérimentée dans la recherche médicale appliquée, elle travaille depuis plus de 15 ans dans les services médicaux de grandes entreprises pharmaceutiques. En tant que responsable des services médicaux de MSD, elle s’assure de la qualité et de l’exactitude des contenus publiés ici.

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