Wer pro Tag die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse isst, nimmt allein damit schon bis zu 800 Gramm Nahrung auf. Hinzu kommen Frühstück, Mittag, Abendessen und vielleicht noch weitere Snacks. Das bedeutet nicht nur eine Menge Geschmack, es bedeutet auch Dauereinsatz für die Verdauung.
Was genau passiert bei der Verdauung?
Kurz zusammengefasst werden die Nahrungsmittel, die wir aufnehmen, vom Körper «verwertet» und die Bestandteile, die er nicht aufnehmen kann, ausgeschieden. Während dieses Prozesses machen die aufgenommenen Speisen und Getränke eine Reise durch die Organe des Verdauungstraktes.
Was ist der Verdauungstrakt?
Der Verdauungstrakt besteht aus Mund, Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dünn- und Dickdarm, Enddarm und After. Die Hauptaufgaben des Verdauungstrakts bestehen in:
- Aufnahme der Nahrung
- Aufspaltung der Lebensmittel in die Nährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Eiweisse
- Aufnahme dieser Nährstoffe sowie von Wasser, Spurenelementen, Mineralsalzen und Vitaminen in die Blutbahn
- Entsorgung der nicht aufgenommenen Nahrungsbestandteile.
Am Prozess der Verdauung sind noch weitere Organe beteiligt, unter anderem die Bauchspeicheldrüse, die Gallenblase und die Leber. Zudem beherbergt der Verdauungstrakt eine grosse Zahl von Mikroorganismen, die am Verdauungsprozess beteiligt sind, Krankheitserreger abwehren helfen und das lmmunsystem des Darmes unterstützen.
Der Weg der Nahrung durch den Vertrauungstrakt
Die zugeführte Nahrung wandert vom Mund zur Speiseröhre, von dort in den Magen, weiter zu Dünndarm und Dickdarm, bis die nicht verwerteten Nahrungsbestandteile in den Enddarm gelangen und schliesslich in Form von Stuhl über den Anus ausgeschieden werden.